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Schülerfirma, Juniorfirma, Miniunternehmen, Schülerunternehmen

bei uns dreht sich alles um das Thema:

Schülerfirmen bzw. Juniorfirmen

Hier findet ihr Tipps zu Gründung, Förderung, Literatur u.v.m.
auch wenn unser Provider wieder bummelt (sonst könntet ihr dies nicht lesen)

DAS WARTEN LOHNT SICH!!!


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"Wir gründen eine Schülerfirma ... "
[Online-Version der gleichnamigen Print-Publikation der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung] [Druck-Version]

 
 
 
WIE FANGEN WIR AN ?
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  Findet Euch in einer kleinen Gruppe zusammen!
Hier braucht Ihr einfach den Mut zum ersten Schritt und im wahrsten Sinne des Wortes Unternehmensgeist. Wenn zwei oder drei Schüler sagen, wir versuchen es, kann es losgehen.

Sucht Euch Unterstützung!
Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Um ein Schülerunternehmen zu gründen, braucht man viele Verbündete, weil es eine ungewöhnliche, neue Aufgabe ist, die man nicht allein bewältigen kann. Ihr solltet mindestens einen Lehrer oder eine Lehrerin an Eurer Schule gewinnen, der oder die dazu bereit ist, Euer Berater zu sein. Dafür ist es nicht unbedingt erforderlich, daß er oder sie genaue Wirtschaftskenntnisse hat. Das Besondere und Spannende ist, daß nicht ein "allwissender Experte" mit Euch am Projekt arbeitet, sondern Schüler und Erwachsene gemeinsam lernen, sozusagen zum Expertenteam werden. Dazu tragt Ihr Informationen und Material von Firmen, Eltern, Bekannten zusammen, diskutiert darüber und entscheidet gemeinsam. Die Erwachsenen beraten und empfehlen also lediglich. Besonders wichtig ist, daß Ihr Euren Schulleiter für die Idee eines Schülerunternehmens gewinnt. Auch in einer richtigen Firma müssen die Mitarbeiter es schaffen, Ihren Chef zu begeistern, wenn sie neue Ideen umsetzen wollen. Der beste Weg, Partner zu gewinnen und Schulleiter und Lehrer für die Idee zu begeistern, ist, sie über erfolgreiche Schülerunternehmen zu informieren und ihnen die Vorteile eines solchen Projektes für Eure Schule zu erläutern. An dieser Stelle merkt Ihr, daß vielleicht schon eine Geschäftsidee "geboren" sein sollte.

Sucht weitere Schüler, die mitarbeiten wollen!
Das A und O ist hier die Werbung. Welch wichtigen Platz sie in Fernsehen, Rundfunk und Zeitschriften eingenommen hat, ist jedem klar. Überlegt, welche Art von Werbung Euch ansprechen würde und wie sie gestaltet sein muß. Vergeßt nicht, eine Zeit und einen Ort bekanntzugeben, wann und wo Ihr Euch regelmäßig trefft und andere Schüler Euch erreichen können. In der ersten Arbeitsphase solltet Ihr aber nicht mehr als 10 Schüler sein. Wenn alles gut läuft, können mehr Mitarbeiter eingestellt werden.
Beispiele für Mitarbeiterwerbung: knallbunte Aushänge im Schulgebäude; persönliche Gespräche mit Schülern, die Ihr gern dabei hättet; Aufrufe in der Schülerzeitung.

Betrachtet und befragt Euch als Gruppe und sammelt Geschäftsideen!
Welche Interessen, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Erfahrungen und Beziehungen haben die einzelnen Gruppenmitglieder, die für eine Schülerunternehmen wichtig sind?
Welche günstigen Bedingungen bietet Euer Schulumfeld für ein Unternehmen?
Was würdet Ihr Euch in der Schulumgebung oder Schule wünschen, das bisher als Geschäft oder Dienstleistung fehlt?
Für welches Produkt oder welche Dienstleistung seht Ihr Bedarf insbesondere bei Euren Mitschülern und Lehrern?

Stellt eine Ideenliste zusammen!
Entweder jeder schreibt für sich seine Ideen auf und danach werden alle Vorschläge in Listenform gebracht oder die Liste wird gleich auf Zuruf zusammengestellt. Achtet hier unbedingt darauf, daß jede Idee vorerst ohne Diskussion in die Liste aufgenommen wird. Wenn die Liste fertig ist, kann über Vor- und Nachteile diskutiert werden. Gute Vorschläge können verbessert oder auch kombiniert werden. Habt Ihr sehr viele Ideen entwickelt, kann jeder auf der Liste zwei Punkte für die beiden, seiner Meinung nach besten Vorschläge verteilen. Die drei, vier oder fünf Ideen mit den meisten Punkten, können nun begutachtet werden. Dabei hilft Euch der nächste Punkt.
Das eben beschriebene Vorgehen nennt man Brainstorming (im Sinne von Geistesblitzen, spontanen Ideen zusammentragen). Diese bei uns bewährte Technik könnt Ihr jederzeit auch für andere Probleme anwenden. Z.B. wollte das Reisebüro "Power Tours" neue Mitarbeiter gewinnen, als die Schüler der 10. Klassen in die Prüfungsphase gingen und damit aus dem Unternehmen ausschieden. In einem Brainstorming wurden Ideen entwickelt. Schließlich organisierten die Mitarbeiter zwei "Power Tage", an denen auf dem Schulhof gegrillt wurde und in lockeren Gesprächen das Interesse der Mitschüler für "Power Tours" geweckt wurde. Ohne Brainstorming wären sie nicht auf die "Power Tage" gekommen, sagen die Schüler. An neuen Mitarbeitern besteht seitdem kein Mangel.

 
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